Cahuita Nationalpark – Tortuguero Nationalpark

Costa Rica ist berühmt für weitläufige Nationalparks,welche die Höhepunkte Costa Ricas sind und rund 26 % der Landesfläche ausmachen. An der anmutigen Karibikküste befinden sich unter anderem der Cahuita Nationalpark und der Tortuguero Nationalpark, die dem Urlauber einen Einblick in die atemberaubende Flora und Fauna des Landes geben.

Cahuita Nationalpark: Sandstrände, Korallenriffe und jede Menge Affen im Dschungel

44 Kilometer südöstlich der Stadt Limón befindet sich der Cahuita Nationalpark. Er ist geprägt vom türkisblauen Meer, sodass fast 22.500 Hektar der insgesamt 23.500 Hektar großen Gesamtfläche auf das Unterwasserreich entfallen. Wegen seiner exotischen Sandstrände, der üppigen Flora und den aufregenden Korallenriffen ist es einer der beliebtesten Nationalparks des Landes. Urlauber können ihn mit dem Bus oder dem Auto über den Eingang Kelly Greek oder Puerto Vargas erreichen. Insbesondere in den Monaten Februar und März sowie Juni, September und Oktober lohnt sich eine Anreise, da dann mit den geringsten Niederschlägen zu rechnen ist.

Dieter Schütz  / pixelio.de

Wer sich nur an den tropischen Palmenstränden des Nationalparks Cahuita bräunt, verpasst seine wahren Attraktionen. Unterhalb der Wasseroberfläche bahnen sich kunterbunte Fische ihren Weg durch das warme Meer. Wasserschildkröten, Haie und Seeigel haben dort ebenso ihren Lebensraum gefunden. Ihre ganze Pracht kann im Rahmen von Tauchausflügen und Schnorcheltouren entdeckt werden. Hinter den imposanten Palmenhainen verbirgt sich eine spannende Fauna an Land. Schmetterlinge und Vögel in knalligen Farbtönen umschwirren die reiche Flora. Faultiere und Leguane entspannen sich auf den Bäumen, während Brüllaffen und Kapuzineraffen von Ast zu Ast springen. Sie können bei Trekkingausflügen bestaunt werden.

Tortuguero Nationalpark – im Reich der Schildkröten

Nur 40 Kilometer von der Grenze zu Nicaragua entfernt liegt der Tortuguero Nationalpark an der malerischen Karibikküste des Landes. Zu ihm gelangt der Urlauber nicht mit dem Auto, sondern mit dem Flugzeug oder Boot. Für gewöhnlich wählen die Reisenden das letztgenannte Transportmittel und starten an dem Bootsableger in Cariari, La Pavona, Moín oder Caño Blanco. Bereits die mehrstündige Bootstour ist ein Erlebnis, da sie die Schönheit der weitverzweigten Kanal- und Lagunenlandschaft offenbart. Auf einer Landfläche von 190 km² und einer Wasserfläche von 520 km² leben die verschiedensten Schildkrötenarten, Kaimane, Otter, Alligator-Hechte und Seekühe. In dem immergrünen Regenwald mit seinen 2.200 Pflanzenarten tummeln sich Affen, Schlangen, Insekten, Faultiere und Jaguare. Über 375 Vogelarten nisten in den Baumkronen.

Obgleich Wandertouren durch den Park möglich sind, lässt er sich am besten über die labyrinthartigen Kanäle mit dem Boot erkunden. Wer es sportlich mag, greift zu einem Kajak. Sportfischer sind von dem Wildartenrefugium Barra del Colordo im Norden des Parks begeistert. Eine Anreise lohnt sich vor allem in den Monaten von Juni bis September, da zu dieser Zeit Tausende Schildkröten zum Land schwimmen.

Admin

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